Kino im Kurhaus am 14. September 2016

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"Kino im Kurhaus" zeigt am Mittwoch, 14. September 2016, wieder zwei aktuelle Kinofilme im Bürgerhaus "Kurhaus Bad Camberg".

- nur Abendkasse - kein Kartenvorverkauf -

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Die Nachmittagsvorstellung

ICE AGE - KOLLISION VORAUS! - 16.00 Uhr Eintritt 5,-

Nach Eiszeit, Klimaerwärmung und Kontinentalverschiebung kommt in der fünften Folge der Urzeitkomödienserie das Unglück von oben: Mammut Manni und seinen Freunden droht der Himmel auf den Kopf zu fallen Scrat ist mal wieder an allem schuld. Bei seinen panischen Versuchen, seine existentielle Nuss zu knacken, setzt der urzeitliche Nager eine kosmische Kettenreaktion in Gang.

Zeichentrickfigur im Weltraum

Mammut Manni und seine Freunde ahnen zunächst nicht, was sich über ihren haarigen Köpfen zusammenbraut, stecken sie doch mitten in der Midlife-Krise. Papa Manni ist eifersüchtig auf den Verlobten seiner Tochter Peaches, Faultier Sid sucht vergeblich nach einer Gefährtin, und Säbelzahntiger Diego überlegt mit seiner Freundin, ob er Nachwuchs in die Welt setzen soll. Doch auf der Party zu Manni und Ellies Hochzeitsjubiläum herrscht bald Weltuntergangsstimmung. Denn das vermeintliche Feuerwerk entpuppt sich als Vorbote eines Asteroiden mit Kurs auf die Erde.

USA 2016, R.: Mike Thurmeier, Galen T. Chu, Animationsfilm, 100 Min., ab 0 Jahren

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Die Abendvorstellung

EIN GANZES HALBES JAHR - 19.30 Uhr - Eintritt 6,-

Das Kinodebüt der britischen Regisseurin Thea Sharrock adaptiert den gleichnamigen Roman von Jojo Moyes, die auch das Drehbuch geschrieben hat, als Wohlfühlromanze mit einer ernsten Note. Ein lebensmüder junger Mann, der seit zwei Jahren im Rollstuhl sitzt, will in der Schweiz Sterbehilfe in Anspruch nehmen - und das, obwohl sich zwischen ihm und seiner unkonventionellen Pflegerin Louisa, einer absoluten Frohnatur, romantische Gefühle entwickeln.

Die quirlige Louisa (Emilia Clarke) und der an den Rollstuhl gefesselte William (Sam Claflin) unterscheiden sich wie Tag und Nacht. Die aus einfachen Verhältnissen stammende Louisa strahlt mit ihrer quietschbunten Kleidung und ihrer fröhlichen Art die pure Lebensfreude aus, während der vormalige Banker William, Sohn reicher Schlossbesitzer, seit einem Sportunfall im Rollstuhl sitzt und sein Leben nicht mehr für lebenswert hält. Als Wills Mutter Camilla (Janet McTeer) die in der Pflege unerfahrene Louisa als Betreuerin für ihren Sohn einstellt, dauert es eine Weile, bis die junge Frau zum verbitterten William vorstößt. Bei gemeinsamen Ausflügen zum Pferderennen oder dem Besuch eines klassischen Konzerts kommen sich die beiden aber peu à peu näher. Doch über der Beziehungsanbahnung liegt ein tiefschwarzer Schatten: Will hat sich dazu entschlossen, in der Schweiz Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Ein halbes Jahr Bedenkzeit konnten seine Eltern dem jungen Mann abringen - und so tickt auch für Louisa die Uhr, die William von seinem radikalen Vorhaben abbringen will.

eine Frau auf dem Schoß eines Mannes

Die Grundkonstellation von "Ein ganzes halbes Jahr" weist Parallelen zur französischen Erfolgstragikomödie "Ziemlich beste Freunde" auf: Hier wie dort treffen zwei unterschiedliche Charaktere aufeinander, von denen der eine gelähmt ist und der andere eigentlich keine Qualifikation für die Betreuung eines Behinderten mitbringt. Und in beiden Fällen setzen die unorthodoxen Pflegekräfte auf ebenso unorthodoxe Methoden, um die Lebensgeister ihrer Schützlinge zu reanimieren. Doch während sich in "Ziemlich beste Freunde" eine Freundschaft zwischen den Protagonisten entwickelt, bricht sich bei Louisa und William die Liebe Bahn.

Die debütierende Regisseurin Thea Sharrock verfilmt die Romanvorlage von Jojo Moyes mit verschiedenen Stimmungslagen, die zwischen Dramatik und Humor, Schwere und Leichtigkeit changieren. Quasi nebenbei verhandelt der Film noch ein ernstes Thema wie den attestierten Suizid. Hier geht es aber weniger um die Pros und Contras der Sterbehilfe, als um die konkreten Auswirkungen auf die Liebesgeschichte. (Christian Horn)

USA 2016, Regie: Thea Sharrock, Darsteller: Emilia Clarke, Sam Claflin, Janet McTeer, Charles Dance, Vanessa Kirby, Pablo Raybould, Gabrielle Downey, 110 Min., ab 12 J.

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