Wildunfälle

29. Juli 2011
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In der letzten Zeit passieren viele Unfälle mit Rehen und anderen Wildtieren. Wissen Sie, wie man dabei und danach am besten reagiert?

In den vergangenen Nächten sind an mehreren Stellen im Landkreis Limburg-Weilburg Rehe von Autos erfasst worden.

So am Dienstagabend (26.08.11) auf der Kreisstraße zwischen Aulenhausen und Weinbach, wo ein 30-jähriger vor dem Tier nicht mehr rechtzeitig anhalten konnte. In der Dämmerung am Mittwochmorgen prallte auf der Weilstraße zwischen Freienfels und Essershausen ein gleichaltriger Autofahrer mit einem Tier zusammen. Auch auf der Kreisstraße zwischen Ahlbach und Faulbach erfasste am Mittwochabend gegen 21.45 Uhr ein 22-jähriger Autofahrer ein wechselndes Reh. Am Donnerstagmorgen stieß auf der Landstraße zwischen Löhnberg und Mengerskirchen ein 27-jähriger ebenfalls in der Dämmerung mit einem über die Straße wechselnden Reh zusammen. Zwei der Tiere wurden getötet, die beiden anderen flüchteten verletzt in den Wald. Die Schäden an den Autos belaufen sich auf etwa 3.500 Euro.

Tiere kennen keine Verkehrsregeln, sie queren Verkehrswege ohne Warnung - zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Im vergangenen Jahr sind von der Polizei im Landkreis Limburg-Weilburg 474 Wildunfälle aufgenommen worden, bei denen auch 9 Personen verletzt wurden und etwa 2 Millionen Euro Schaden entstanden war. Dazu kommen noch über 850 weitere Unfälle mit Wild, die den Jagdausübungsberechtigten bzw. Jagdpächtern direkt gemeldet wurden. Auch im ersten Halbjahr 2011 wurden von der Polizei schon etwa 220 Wildunfälle aufgenommen.

Um Verkehrsunfälle mit Wild zu senken, insbesondere um Personen- und Sachschäden zu reduzieren, empfiehlt die Polizei folgende Tipps und Hinweise zu beachten:

Im Wald:

Wenn Wild an oder auf der Straße steht:

Wenn eine Kollision unvermeidbar ist:

Verhalten nach einem Wildunfall:

Pressemappe der Polizeidirektion Limburg-Weilburg im na•presseportal