Die Kutschenhalle von Bachs August wird nun ein Theater

03. Dezember 2012
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Der Verein Bad Camberger Festspiele hat vor einigen Tagen die Unterschriften unter den Kaufvertrag für das Gelände "Bachs Augusts Kutschenhalle" an der Bahnhofstraße gesetzt. Im Beisein des Notars Hans-Jürgen Schmidt unterzeichneten Vorsitzender Timo Pfanzer und Kassiererin Christine Neumann gemeinsam mit Klara Bach, der bisherigen Besitzerin, die offizielle Urkunde.

Mit diesem Kauf geht eine lange Suche zu Ende. Die neue Halle bietet dem Festspielverein nicht nur eine Lagerstätte für seinen umfangreichen Kostüm-, Kulissen-, Technik- und Requisitenfundus bietet, sondern auch einen Ort für unabhängige und ungestörte Probenarbeit. Gekrönt wird das Ganze dann zusätzlich mit der Errichtung einer eigenen Aufführungsstätte.

Die dadurch erforderlichen, umfangreichen Um- und Ausbauarbeiten sollen bis zum Sommer 2014 fertig werden - pünktlich zum 25jährigen Vereinsjubiläum. "Für uns beginnt heute ein Traum wahr zu werden," so Pfanzer, "auch wenn jetzt viel Arbeit und Schweiß vor uns stehen. Denn selbstverständlich gehen neben den anstehenden Bauarbeiten, die wir größtenteils in Eigenleistung erbringen, unsere Produktionen in gewohntem Umfang weiter."

Denn schon Ende Januar ist wieder Theaterzeit: Die Jugendbühne INDIVIDUELL führt dann im Bürgerhaus "Kurhaus" am Freitag, 25. Januar 2013, um 18 Uhr und am Samstag, 26. Januar 2013, um 16 Uhr Erich Kästners "Pünktchen und Anton" auf. (js)

Website des Vereins Bad Camberger Festspiele
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Leute stehen in einem Büro
Mitglieder des Vorstandes des Bad Camberger Festspielvereins unterzeichneten den Kaufvertrag für die neue Vereinshalle: Wolfgang Voigt, Irmgard Abend, Brigitte Heuser, Christine Neumann, Klara Bach (bisherige Besitzerin), Notar Hans-Jürgen Schmidt und Timo Pfanzer. Foto: Schlösser