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Helmut Peuser mit Verdienstkreuz am Bande geehrt

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drei Männer, der linke steckt dem in der Mitte einen Orden an
Der ehemalige Landtagsabgeordnete Helmut Peuser hat heute das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus den Händen von Ministerpräsident Volker Bouffier erhalten. Fast 20 Jahre lang saß der 73-jährige in der hessischen Legislative und hat sich über sein Mandat hinaus ehrenamtlich engagiert. Zahlreiche Weggefährden aus der Politik waren gekommen, um dem beliebten politischen Urgestein zu gratulieren.

drei Männer, der linke steckt dem in der Mitte einen Orden an

Der ehemalige Landtagsabgeordnete Helmut Peuser hat heute das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus den Händen von Ministerpräsident Volker Bouffier erhalten. Fast 20 Jahre lang saß der 73-jährige in der hessischen Legislative und hat sich über sein Mandat hinaus ehrenamtlich engagiert. Zahlreiche Weggefährden aus der Politik waren gekommen, um dem beliebten politischen Urgestein zu gratulieren.

Auch in der Kreispolitik hat Peuser außerordentlich viel geleistet. Von 1968 bis 1972 gehörte er dem Kreistag des damaligen Landkreises Limburg an. Seit 1972 ist er ununterbrochen als Kreisbeigeordneter tätig. Bei der Feierstunde im Limburger Kreishaus sagte der Regierungschef: "Helmut Peuser hat sich in vier Legislaturperioden mit viel Leidenschaft und großer Sachkenntnis für die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes eingesetzt." Der Schreinermeister habe dank seiner gewissenhaften parlamentarischen und ehrenamtlichen Arbeit einer ganzen Region seinen Stempel aufgedrückt. "Er hat immer den direkten Kontakt zu den Menschen gesucht. Der Bürgerdialog wurde zu seinem Lebenshandwerk.

Bouffier bezeichnete Peuser als "seinen Bruder im Geiste", denn sie beide verfolgten den gleichen politischen Ansatz: Menschen in Not qualifizierte Hilfe zu leisten. Er nannte Peuser als ein Vorbild wie Politiker sein müssten: Integer, Bescheiden, Verlässlich und Zielstrebig. "Gerade deshalb hat seine Stimme sowohl in Limburg als auch in der Landeshauptstadt Gewicht", so der Ministerpräsident. Besonders hob Volker Bouffier das Engagement des Geehrten für die Feuerwehren hervor: "Helmut Peuser hat das Ehrenamt hessenweit gestärkt. Dass wir heute Bambini-Feuerwehren für sechs- bis zehnjährige Mädchen und Jungen in Hessen haben, gehört zu seinen Verdiensten", betonte der Regierungschef.

Peuser habe mit seiner langjährigen kommunalpolitischen Arbeit die Region um Limburg geprägt: als Kreistagsabgeordneter, ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter und als Vorsitzender des CDU Kreisverbands und Stadtverbands Limburg. Bereits seit 1966 ist der gebürtige Bad Camberger Vorstandsmitglied des CDU Kreisverbands Limburg-Weilburg. Erst drei Jahre zuvor hatte er als damals 23-Jähriger die Meisterprüfung im Schreinerhandwerk abgelegt und wurde seinerzeit so zu Hessens jüngstem Schreinermeister.

Landrat Manfred Michel dankte Helmut Peuser für seinen unglaublich großen Einsatz für die Menschen im Landkreis. "Ohne Dich, lieber Helmut, sähe unser Landkreis heute anders aus", rief er dem Ausgezeichneten zu. Peuser sei ein überaus verlässlicher politischer Freund. Er habe viel Anerkennung auch über Kreis- und Parteigrenzen hinaus gefunden, denn seine Nähe zu den Menschen sei sprichwörtlich: "Die Bevölkerung im Landkreis schenkt seinen Worten Glauben, denn er ist einer von ihnen, nicht abgehoben", so Michel weiter. Er freue sich mit dem engagierten Politiker über die große Ehrung. "Es ist ein hervorragendes Zwischenzeugnis! Ich freue mich auf viele weitere Jahre in der politischen Arbeit mit Dir!"

Helmut Peuser engagiert sich auch seit 1983 für die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e. V. Der Arbeitskreis Leprahilfe des CDU-Kreisverbandes Limburg-Weilburg geht auf seine Initiative zurück und sammelte mit seiner Hilfe zahlreiche Spenden für den Verein. Darüber hinaus ist Peuser Mitglied in vielen weiteren Vereinen des Landkreises und war über einen Zeitraum von 15 Jahren als Sänger aktiv.

Peuser danke in bewegenden Worten für die ihm zuteil gewordene Ehrung. Sein Entschluss, politisch tätig zu werden, habe er seinem Vater zu verdanken. Dieser war in der Zeit des Nationalsozialismus als Bürgermeister von Erbach abgesetzt worden. Von ihm habe er gelernt, sich zu engagieren und mitentscheiden zu wollen. Sein Motto sei es, nicht zu jammern und zu klagen, sondern aktiv mit zu gestalten. Nun, als Rentner, wolle er etwas kürzer treten, viel spazieren gehen und in der Natur die Plätze seiner Jugend aufsuchen. Aber die Politik so ganz aufgeben, das könne und wolle er nicht. Denn er sei ja nach wie vor als Kreisbeigeordneter und als Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes tätig, sagte der frisch gebackene Träger des Bundesverdienstkreuzes.

 

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