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SPD informierte sich in den Hohenfeld-Kliniken

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Mitglieder der SPD- Stadtverordnetenfraktion informierten sich vor Ort über die Situation der Bad Camberger Hohenfeld-Kliniken und über die Situation im Kur- und Gesundheitszentrum, das die Klinik unlängst von der Stadt übernommen hat.

Der kaufmännische Leiter der Klinik, Jörg Krumm begrüßte die Übernahme der Hohenfeld-Kliniken durch die Median Kliniken, da die Situation der zur Pitzer-Gruppe gehörenden Klinik als Mittelstandsunternehmen wegen der vorgegebenen Pflegesätze, den hohen Personal- und Investitions- und Sanierungskosten (1 Million Euro jährlich) sehr schwierig geworden sei. Obwohl die Pitzer-Gruppe im letzten Jahrzehnt von 5 auf 9 Kliniken expandiert sei, reichte dies nicht aus, um sich am Markt zu behaupten. Konzentrierungsprozesse seien deshalb notwendig. Durch die Übernahme durch Media seien nun 40 Kliniken im Verband. Dadurch habe man eine bessere Verhandlungsposition in vielen Bereichen und die Situation am Markt sei damit verbessert worden. Die Arbeitsverträge für die 300 Beschäftigten gelten auch in Zukunft weiter und man hoffe, da die wirtschaftliche Entwicklung sehr positiv verlaufe, weiteres qualifiziertes Personal einzustellen.

Mitglieder der Bad Camberger SPD im Gespräch mit Schulleiter Hassler
Die Bad Camberger SPD-Mandatsträger mit dem Kaufmännischen Leiter der Hohenfeld-Kliniken Jörg Krumm (2.von links)

Auch beim Kur- und Gesundheitszentrum werde sich am Vertrag mit der Stadt nichts ändern. Die Stammkundschaft habe auch nach dem Wechsel von der Stadt zur Klinik dem Haus die Treue gehalten. Da zusätzlich Patienten von den Hohenfeld-Kliniken in das Kur- und Gesundheitszentrum überwiesen wurden, konnte die Angebotsstruktur moderat verändert und erweitert werden. Kneippsche Anwendungen werden auch weiterhin angeboten, obwohl sie von den Ärzten zurückhaltend verordnet werden. Die Anzahl der Anwendungen im Sinne von Pfarrer Kneipp sei stabil. Im Kur- und Gesundheitszentrum sind zurzeit 4 Mitarbeiter beschäftigt eine weitere Stelle ist vorgesehen. Termine für Anwendungen werden im Kur- und Gesundheitszentrum direkt vergeben.

Von den SPD-Kommunalpolitikern wurde auch die kritische Parkplatzsituation im Bereich der Klinik angesprochen. Jörg Krumm wies darauf hin, dass ca. 130 Parkplätze für Angestellte und Patienten bereitgestellt werden müssten, die tatsächliche Anzahl von Parkplätzen liege weit darüber. Alle Patienten werden aufgefordert, mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Kliniken zu besuchen. Die Parkplätze in der Röntgenstraße werden für 50 Cent pro Tag angeboten. Leider werde dies günstige Angebot von vielen Patienten nicht angenommen.

Jörg Krumm informierte die Sozialdemokraten auch über die Patientenbefragung am Ende der Kur: Diese ergab, dass die Altstadt Bad Camberg sehr positiv gewertet wird. Bemängelt wird aber die unterschiedlichen Öffnungszeiten der Einzelhändler. Als Schandfleck wird die negative Verkehrssituation an der B-8-Ortsdurchfahrt gesehen.

Gewünscht wird von den Kliniken weiterhin der Bau der Brücke über die Kurparkschlucht und ein Zebrastreifen vor der Klinik, damit vor allem die vielen gehbehinderten Patienten die Hohenfeldstraße sicher überqueren und die Altstadt besser erreichen können. Auch eine bessere Ausschilderung der Kliniken in der Stadt sei wünschenswert.

Positiv wertete Jörg Krumm die gute Zusammenarbeit mit dem Magistrat und der Stadtverwaltung sowie die Kooperation mit verschiedenen Vereinen in Bad Camberg. Dies soll in Zukunft auch ausgebaut werden, damit die Kliniken im Bewusstsein der Camberger Bevölkerung noch besser verankert werden.

 

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