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"Vermischtes" - Aquarelle und Acrylbilder

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Die neue Ausstellung im Limburger Kreishaus ist eröffnet. Ursula Kretzschmar und Günther Strutzik, beide aus Bad Camberg, zeigen unter dem überaus treffenden Titel "Vermischtes", in einer bunten Mischung aus Aquarellen und Acrylbildern, den Nahen Osten und Asien wie auch heimische Motive, Landschaftsbilder und berühmte Persönlichkeiten.

 

Stele Marie Mallarme auf dem Kirchplatz in Bad Camberg
Kreisbeigeordneter Heinz Valentin (rechts) eröffnete im Limburger Kreishaus die Ausstellung.

In Vertretung von Landrat Manfred Michel eröffnete der Ehrenamtliche Kreisbeigeordnete Heinz Valentin aus Hadamar die Ausstellung im Rahmen der Reihe "Kunst im Kreishaus". "Kunst verbindet! Das ist ein oft gebrauchtes Schlagwort, das jedoch eher abstrakt ist", sagte Valentin. Hier aber werde es mit Leben erfüllt. Denn die beiden Ausstellenden lebten seit vielen Jahren, Jahrzehnten in Bad Camberg, seien seit langer Zeit leidenschaftlich der Kunst verbunden, hätten sich aber bisher nicht kennen gelernt. Deshalb freue er sich, dass die Ausstellung im Kreishaus wieder einmal zum Bindeglied in Sachen Kunst geworden sei.

Cellistin und Flötistin spielen zusammen
Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von Carla Kleine aus Bad Camberg (Cello) und Birgit Zöller aus Eisenbach (Querflöte).
Wie unterschiedlich kreative Prozesse ausfallen könnten, zeigten die ausgestellten Werke. In unterschiedlichern Bahnen verliefen auch die Lebenswege der beiden Künstler.

Ursula Kretzschmar wurde 1933 in Tangermünde/Brandenburg geboren. Mit 27 Jahren kam sie 1960 - inzwischen verheiratet und Mutter dreier Kinder - in den Westen. Die gelernte Kinder- und Krankenschwester bildete sich nun weiter und unterrichtete dann evangelische Religion und Kunst - 20 Jahre lang, zuletzt an der Freiherr-vom-Stein-Schule in Dauborn.

Ihr besonderes Auge für die Darstellung asiatischer Motive wurde geschult und gefördert von Prof. Wang Shu aus Taiwan, bei dem sie sich zur Kunstlehrerin ausbilden ließ. Ihre Vorliebe für Asien zeigen ihre Bilder in der Technik und im Stil asiatischer Künstler. Die leichten, weichen Töne in den Landschaftsdarstellungen lassen nicht vermuten, dass eine Europäerin den Pinsel führt. Auch die Bilder von der Rheinpfalz bei Kaub oder vom Elbsandsteingebirge muten leicht fernöstlich entfremdet an.

Das Atelier von Strutzig mit Staffelei und der Wand voller Bilder
Strutziks Atelier in Bad Camberg
Eine Generation jünger, Jahrgang 1965, ist Günther Strutzik. Vor über 15 Jahren hat er sich der Malerei verschrieben. Seine Motive in dieser Ausstellung werden bestimmt von seinem Heimatort Bad Camberg, von Tieren und Menschen. Bei Letzteren bestechen die ausdrucksstarken Portraits berühmter Menschen wie die, von namentlich Unbekannten. "Wer in Bad Camberg auf dem Marktplatz unterwegs ist und ein wenig Zeit hat, dem sei ein Besuch im Atelier von Günther Strutzik empfohlen. Es liegt ein wenig versteckt in einem kleinen Hof in einem historischen Fachwerkgebäude aus dem 16./17. Jahrhundert und zeigt eine für Bad Camberg sicher einmalige Maler-Idylle", erklärte der Kreisbeigeordnete Valentin.

Heinz Valentin dankte den beiden Künstlern dafür, dass sie ihre schönen Bilder für eine bestimmte Zeit der Öffentlichkeit zugänglich machen würden und wünschte der Ausstellung zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher.

Die Ausstellung ist im Limburger Kreishaus, Schiede 43, montags bis donnerstags, von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr und freitags von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr, zu besichtigen.

Leute unterhalten sich mit den Künstlern
Angeregte Gespräche mit den Künstlern (Günther Strutzik, Mitte, und Ursula Kretzschmar, 2.v.r.) bei der Vernissage zu "Vermischtes" im Limburger Kreishaus.

 

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