Drehscheibe Camberg

Bad-Camberg.Info

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Nachrichten aus der Stadt Bad Camberg ist Fairtrade-Stadt

Bad Camberg ist Fairtrade-Stadt

E-Mail Drucken

Im Rahmen der Eröffnung des Kneipperlebnistages am Sonntag, 16. Juni 2013, 10:00 Uhr, wird der Stadt Bad Camberg die Urkunde "Fairtrade-Stadt" von der Organisation "TransFair e.V." verliehen.

Die Stadt Bad Camberg wird ausgezeichnet, weil sie den Fairen Handel unterstützt. Den Produzentinnen und Produzenten in den Entwicklungsländern soll durch eigene Kraft ermöglicht werden, eine menschwürdige Existenz aufzubauen. So werden beispielsweise Mindestpreise für Produktionskosten festgelegt, um das Existenzminimum zu sichern.

Zur Vorbereitung der Aufnahmekriterien hat die Stadt Bad Camberg eine Steuerungsgruppe gegründet, die drei Mal getagt und den Antrag auf den Weg gebracht hat. Diese Gruppe wird auch zukünftige Veranstaltungen begleiten.

Zur Verleihung der Urkunde sind auch die Vertreter der Gastronomie und des Einzelhandels der Stadt Bad Camberg eingeladen, die sich aktiv an der Fairtrade-Idee beteiligen.

Vorgeschichte

Bereits vor den Bemühungen um das Prädikat "Fairtrade-Stadt" wurden in Bad Camberger Geschäften fair gehandelte Produkte angeboten. Auch die Kirchen und die "action 365" verkaufen bei Märkten, Festen und Aktionen schon seit langem Fair-Trade Produkte.

So war es nur folgerichtig, dass auf einen Antrag der Grünen letztes Jahr "Bad Camberg soll Fairtrade-Stadt werden" die städtischen Gremien berieten und mit überwältigender Mehrheit die erforderlichen Beschlüsse fassten.

Und jetzt ist es soweit - die Urkunde "Fairtrade-Stadt" wird an die Stadt Bad Camberg verliehen und es ist zu erwarten, dass sich weitere Geschäftsleute und Gastronomen der guten Sache anschliessen werden.

Weiterführende Informationen

Viele interessante Informationen und Materialien zu "Fair Trade" und "Fairtrade Deutschland" gibt's auf der Website www.fairtrade-deutschland.de.

Foto: TransFair e.V. / Miriam Ersch