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Ausstellung der Amthof-Galerie Bad Camberg im September 2013

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Kontraste beleben in der Malerei nicht nur die Bilder selbst und machen Gegenständliches sowie Abstraktes abgrenzbar und damit erkennbar. Kontraste gibt es auch zwischen den Werken verschiedener Künstler. Solche Kontraste in Technik, Motiven und Einstellung deutlich zu machen, ist eine Stärke der Doppelausstellungen, die die Amthof-Galerie Bad Camberg immer wieder in ihre Räume holt. Vom 1. September an ist es wieder so weit: Brigitte Zander aus Mainz und Klaus Werner aus Limburg präsentieren im Amthof ihre Werke unter dem Titel "2 Positionen der Malerei".

ein buntes Bild

Brigitte Zander stellte in ihren Bildern den Mensch in Bezug zur Natur. Viele ihrer Werke entstehen als Freilichtmalerei und versuchen, das Atmosphärische der Erscheinungen einzufangen. Bei der Umsetzung lässt Brigitte Zander dann aber ein buntes Bild Abstraktionen einfließen und versucht neue Bildwelten zu erkunden. Passend zur zentralen Rolle der Natur schwingt auch die Vergänglichkeit in ihren Bildern mit. Auch biblische Themen sind immer wieder zu erkennen.

Brigitte Zander lebt und arbeitet seit l996 als freischaffende Malerin in Mainz. Sie stammt aus Salzgitter, hat in Wiesbaden Kunst studiert und war 1981 Gründungsmitglied der Künstlergemeinschaft "Atelier Römerberg ". Von 1985 bis l993 unterrichtet sie dort Malerei. 2007 erhielt sie den Kunstpreis der Jean Gebser Akademie Leipzig. Neben zahlreichen Ausstellungen im Rhein-Main-Gebiet und Rheinhessen waren ihre Bilder schon in München, Erfurt, Rostock und Posen (Polen) zu sehen.

Klaus Werners Bilder zeichnen sich durch den Mut zur leeren oder nur schwach texturierten, durchaus aber farbkräftigen Fläche im ausdrucksstarken Wechselspiel mit klaren Konturen aus. Vor allem die Architektur, sei es eines Gehöfts in zwei Betten vor einem Fenster Dauborn oder die Fensterpartie eines Hotelzimmers in Venedig, steht in seinem Blickpunkt. Die Ruhe, vermittelt durch die großen Flächen, steht dabei der scharf abgetrennten Struktur von Gebäudekanten oder Schattenwürfen entgegen.

Klaus Werner hat in Köln Sonder- und Kunstpädagogik studiert. Er ist Lehrer an der Bad Camberger Freiherr-von-Schütz-Schule für Hörgeschädigte. Seit rund 15 Jahren übernimmt er darüber hinaus kunstpädagogische Lehraufträge an der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Universität Frankfurt und der Justus-Liebig-Universität Gießen. In Gießen ist er seit 2006 pädagogischer Mitarbeiter des Instituts für Kunstpädagogik. Seit 1997 ist er Mitglied der Künstlergemeinschaft Atelier Römerberg.

Der Auftakt der Ausstellung "2 Positionen der Malerei" ist für Sonntag, 1. September 2013, 11 Uhr, mit einer Vernissage in den Räumen der Amthof-Galerie vorgesehen. Anschließend wird die Ausstellung an jedem Sonntag von 11 bis 13 und von 15 bis 17 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Letzter Ausstellungstag ist der 29. September 2013.

www.amthof-galerie.de
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Rasen mit Scheune und Baum

 

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