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Ausstellung der Amthof-Galerie Bad Camberg im Mai 2014

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Musik und Kunst - diese Kombination gibt es in der Bad Camberger Amthof-Galerie öfter. Dass ausstellende Künstler gleich auch selbst Musik machen, hat jedoch Seltenheitswert. Bei der nächsten Vernissage am Sonntag, 4. Mai 2014, werden Ute Jeutter und Hayko Spittel nicht nur "Mediterrane Impressionen", sondern auch einige Kostproben ihres musikalisches Schaffens bieten. Denn das Künstlerpaar arbeitet auch in verschiedenen Bandprojekten ("Coming Home Blues Band", "Staircase Blues") zusammen.

Leute baden im Meer

Zu sehen sein werden die Ergebnisse des letztjährigen Aufenthalts von Ute Jeutter und Hayko Spittel in Opatja in Kroatien. In diesem Urlaub entwickelte sich ihr Entschluss, die Eindrücke des Strandlebens festzuhalten. In den Bildern dieser Serie thematisiert ein Mann und eine Frau in Badesachen trocknen sich am Strand ab Hayko Spittel den Badestrand. Dazu gibt es kleinformatige Aquarelle, Zeichnungen und Leporellos sowie Ateliergemälde. Die Leporellos erreichen eine besondere Authentizität, da sie, frei nach dem Motto "Die Strandmatte als Atelier", direkt vor dem Motiv entstanden sind. Die experimentelleren, im Atelier aus den Urlaubserinnerungen entstandenen Leinwandbilder entführen in traumhaft-surreale Strandwelten.

Die hauptberufliche Musikerin Ute Jeutter liebt die Aquarelltechnik mit ihrem Zufallscharakter, die ihrer Musikrichtung, dem Blues und Jazz, entspricht. Auch dort wird improvisiert, man greift auf, was man zugespielt bekommt, folgt den Impulsen und entwickelt sie weiter. Ein Teil ihrer Gemälde ist auf Leinwand aquarelliert, eine ungewöhnliche Technik, die eine andere Facette der Aquarellmalerei zeigt. "Ich greife alle Themen auf, die mir so über den Weg laufen. Der Reiz liegt für mich im Alltäglichen, das Ungewöhnliche im Gewöhnlichen entdecken, das Schöne im Banalen finden: Das fesselt mich beim Malen", sagt Ute Jeutter. Wäsche auf der Leine, nicht zwischen Sonnenschirmen hindurch blickt man auf einen weissen Kirchturm so ganz perfekte Menschen, der "Kram" auf ihrem Tisch: Alles ist für sie interessant genug und wert, gemalt zu werden. Musikalisch dem "Blau" (Blues) verfallen, liebt die es, in der Malerei in allen Farben zu schwelgen.

Hayko Spittels Arbeiten haben meist die Erkundung der erlebten Umgebung zum Thema. Da gibt es die Serie "200 Jahre Offenbacher Impressionismus", eine malerische und zeichnerische Auseinandersetzung mit dem großen Hinterhofkomplex, in dessen Mitte sein damaliges Atelier stand. Seit 2009 lebt er zwischen Frankfurt und dem Taunus. 2012 zeigte er unter dem Titel "Querfeldein" eine malerische und zeichnerische Erforschung dieser "neuen Heimat".

Zeichenstift und Farbkasten kommen freilich auch dann zum Einsatz, wenn sich das Künstlerpaar Maler auf Reisen befindet. Die Ergebnisse dieses Ansatzes sind nun vom 4. bis zum 25. Mai als Öl- und Acrylgemälde in der Amthof-Galerie zu sehen. Die Vernissage am Sonntag, 4. Mai 2014, beginnt um 11 Uhr in den Galerieräumen. An den Sonntagen im Mai sind die Kunstwerke bei freiem Eintritt jeweils von 11 bis 13 und von 15 bis 17 Uhr zugänglich.

www.amthof-galerie.de
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