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Ausstellung der Amthof-Galerie Bad Camberg im September 2015

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kleines Plakat mit Hinweistext und beispielhaft Bilder der Künstler

Plakat  mit Hinweistext und beispielhaft Bilder der Künstler

Zarte Welten und venezianische Ansichten

Zwei sehr unterschiedliche Künstler prägen im September 2015 die Bad Camberger Amthof-Galerie mit ihren Werken. Von Sonntag, 6. September, an zeigt Kristin Rasmussen Acrylmalerei und Peter Baum präsentiert Fotografien unter dem Titel "Mein Venedig".

eine Elfe streut ein Herz aus Blumen

eine Frau umgeben von Wörtern Kristin Rasmussen stammt aus Kiel und zog 2002 der Liebe wegen in den Taunus. Seit 2006 lebt sie mit ihrer Familie in Bad Camberg. Ihr Ururgroßvater war Schausteller, Urgroßvater und Großvater Bildhauer, ihre Mutter Hobbymalerin. Kristin Rasmussen selbst brauchte etwas länger, um auf den Pfad der Kunst zu kommen. Zunächst arbeitete sie als Rettungssanitäterin, dann als Verwaltungsfachangestellte. 2012 wurde aus dem gelegentlichen Zeitvertreib Malerei ihre große Leidenschaft. Ein Jahr später machte sie ihr Hobby zum Beruf und arbeitet seitdem als freiberufliche Künstlerin.

eine Frau sitzt in der Mondsichel "Mensch und Natur stehen im Mittelpunkt meiner Werke, die ich am liebsten in zarten Farben und Formen gestalte", sagt die Künstlerin. Die September-Ausstellung hat sie passen dazu mit "Zarte Welt" überschrieben. Kristin Rasmussens Hauptaugenmerk gilt der Acrylmalerei, sie nutzt beispielsweise für Portraits aber auch gerne Ölkreide. Bei ihrer Arbeit inspiriert sie alles, was sie umgibt: Natur, Musik, insbesondere aber der Austausch mit anderen Künstlern und Besuchern ihrer Ausstellungen. Sie fasst ihre künstlerische Botschaft so zusammen: "Ich möchte mit meinen Motiven gerne zum Nachdenken und Mitfühlen anregen, zum Träumen und Loslassen."

Zeichnung einer Brücke Peter Baum gehört zu den Urgesteinen der Amthof-Galerie; im Vorstand des Trägervereins und in der Amthof-Foto-AG ebenso wie als Aussteller in den historischen Räumen. Jetzt zeigt er mit rund 60 Bildern die Stadt Venedig von den verschiedensten Seiten. Manche Motive werden jedem Venedig-Besucher bekannt sein, aber es gibt auch viele unbekanntere Ecken und Winkel zu sehen, die man nicht auf den üblichen Postkarten findet. Sie zeigen ein Venedig abseits des berühmten Canale Grande und des Markusplatzes. Ein großer Teil der Fotografien wurde abends oder bei Nacht aufgenommen. Auch einige Aufnahmen der Stadt im Dezembernebel sind zu sehen.

Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Bildformate von großen Drucken auf Trägerplatten bis zu kleinen Panorama-Aufnahmen. Neben den eigentlichen Fotografien sind verschiedene Motive als Fotografiken ausgearbeitet und wandeln die gewohnten Sichtweisen ab.

Säule mit Löwe oben drauf Peter Baum stammt aus Berlin, wuchs aber in Wiesbaden auf. Seit seiner frühen Jugend begeistert er sich für die Fotografie. Nach dem Studium der Kulturwissenschaften in Frankfurt und nahm er Schauspielunterricht bei Hertha Genzmer in Wiesbaden, war am Staatstheater Wiesbaden und am Stadttheater Ulm engagiert und inszenierte auch selbst Stücke. Dabei machte Peter Baum erste Erfahrungen mit der Bühnenfotografie. Es folgten ein Pädagogik-Studium und der Lehrberuf in Idstein sowie die Gründung eines eigenen Verlags für amerikanische Archäologie und die intensive Auseinandersetzung mit indianischer Vorgeschichte sowie Übersetzungen moderner indianischer Autoren.

Die Doppelausstellung eröffnet am Sonntag, 6. September, 11 Uhr, mit einer Vernissage in den historischen Galerieräumen. Anschließend wird sie an jedem Sonntag im September von 11 bis 13 und von 15 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt zu sehen sein. Letzter Ausstellungstag ist der 27. September 2015.

www.amthof-galerie.de
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ein Segelboot im Hafen

 

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