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Polizeimeldungen vom Juli 2011

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Polizeimeldungen vom Juli 2011

RSV-Hinweisschilder gestohlen

Wie jetzt erst angezeigt wurde, haben Unbekannte in der Zeit zwischen dem 20. und 27. Juli zwei Hinweisschilder des RSV Würges gestohlen. Die beiden Blechschilder in der Größe von 200 x 25 cm waren auf dem Gelände eines Autohauses in der Frankfurter Straße aufgestellt und bewarben mit großen Buchstaben die "HESSENLIGA" und den "RSV WÜRGES / HESSEN KASSEL".

Sicherheitsgurt

Das ordnungsgemäße Anlegen des Sicherheitsgurtes stand im Mittelpunkt der Verkehrskontrolle am Freitag, 29.07.2011, vormittags in der Limburger Straße. Sieben Autofahrer waren nicht angeschnallt, einer darüber hinaus ohne Fahrerlaubnis gefahren. Der 28-Jährige war mit einem Kleintransporter unterwegs und hatte seine frühere Fahrerlaubnis schon in der Probezeit verloren und nie wiedererlangt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Drogen am Steuer

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle am Dienstag, 26.07.2011 in der Limburger Straße wurden zwei Autofahrer kontrolliert, bei denen der Verdacht bestand, dass sie ihre Autos unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt hatten. Um 22.40 Uhr ein 20-jähriger in seinem Ford und etwa eine Stunde später ein 30-jähriger Audifahrer. Beide wurden vorläufig festgenommen und Blutentnahmen durchgeführt. Bei dem älteren wurden bei seiner Durchsuchung auch noch geringe Mengen an Cannabis aufgefunden und sichergestellt. Gegen beide wurden Strafverfahren eingeleitet.

Unfallflucht

Auf dem Parkplatz eines Baustoffhändlers in der Bahnhofstraße wurde am Samstagvormittag 23.07.2011, 11:00 Uhr bis 11:20 Uhr ein grauer Opel Vectra am vorderen Kotflügel angefahren. Der Verursacher entfernte sich ohne sich um den Schaden in Höhe von 2.000 Euro zu kümmern.

"Enkeltrick" gehäuft in Bad Camberg

In den vergangenen Tagen sind in Bad Camberg mehrere Senioren und Seniorinnen von einer unbekannten Frau angerufen worden. Mit den Worten "Rate mal, wer hier spricht" oder ähnlichen Formulierungen gab sie sich als Enkelin, Nichte oder sonstige Verwandte oder Bekannte aus.

Der Grund ihres Anrufes sei ein finanzieller Engpass beim Kauf einer Wohnung und bat die Angerufenen um Bargeld. Zumindest die Senioren, die sich in den vergangenen Tagen bei den Mitarbeitern der Stadtjugend- und Seniorenpflege gemeldet hatten, durchschauten den Trick rechtzeitig und waren nicht auf die Betrügerin herein gefallen.

Aber immer wieder gelingt es diesen Gaunern ältere Menschen auf diesem Weg um ihr mühsam Erspartes, manchmal bis zu mehreren zehntausend Euro, zu bringen. Daher warnt die Polizei immer vor solchen Machenschaften und bittet darum misstrauisch zu sein, wenn sich Personen als Verwandte oder Bekannte am Telefon ausgeben, die sie als solche nicht erkennen und um Bargeld bitten. Geben sie auch keine Details zu ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. Halten sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache. Übergeben sie niemals Geld an unbekannte Personen und informieren sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt: Notrufnummer 110.

Weitere Sicherheitstipps erhalten sie auch in der Broschüre "Der golden Herbst", die bei jeder Polizeidienststelle kostenlos erhältlich ist, sowie im Internet unter www.polizei-beratung.de.

Eine weitere sehr informative Seite, die Betrugsversuche an älteren Leuten beschreibt und Tipps gibt, ist www.pfiffige-senioren.de.

Einbruch in Spielwarengeschäft

Unbekannte sind in der Nacht zum Donnerstag, 21.07.2011, in das Spielwarengeschäft in der Frankfurter Straße eingebrochen. Eine Tür auf der Rückseite des Gebäudes wurde aufgehebelt und im Laden das Wechselgeld aus der Kasse gestohlen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 300 Euro.

Vorsicht beim Kauf "günstiger Rassehunde" über das Internet

Bei der Kriminalpolizei in Limburg werden derzeit Ermittlungsverfahren geführt, bei denen Rassehunde zu günstigen Preisen angeboten worden waren. Die Welpen litten an Parvovirose, verursacht durch das Canine Parvovirus.

Krankheitsverursacher und Symptome sind eng verwandt mit der Katzenseuche und verlaufen meist tödlich. Diese Erkrankung wurde in den vorliegenden Fällen von der Verkäuferin aus dem Landkreis Limburg-Weilburg verschwiegen. Die Welpen hatte sie aus Osteuropa eingeführt, wo die Krankheit bei Hunden mangels Impfungen häufiger auftritt.

Wer sich ein Haustier anschaffen möchte, sollte sich grundsätzlich nicht nur vom Preis leiten lassen. Gerade bei der Internetauswahl ist vor einem Kauf auch der persönliche Kontakt zu suchen, am besten an der Wohnanschrift des Verkäufers. Obligatorisch sind natürlich Impfnachweise, um auch die genannten Parvovirose ausschließen zu können. Ein Blick auf die Elterntiere ist ebenfalls zu empfehlen, bevor per Kaufvertrag mit Kontaktdaten und Impfpass der Welpe und das Geld den Besitzer wechseln. Umgekehrt ist es natürlich auch für gewissenhafte Tierzüchter wichtig zu wissen, wohin ihre Welpen gehen. Da kann ebenfalls ein Blick hinter die Kulissen verkaufsentscheidend wirken.

Fahrraddiebstahl

In der Bahnhofstraße wurde in der Nacht zu Donnerstag, 07.07.11 ein Fahrrad der Marke Fischer entwendet. Das dunkelblau-silberne Rad war mit einem Spiralschloss gesichert am Fahrradständer abgestellt und ist samt Schloss gestohlen worden.

Motorroller gestohlen

In der Feldbergstraße Höhe Haus Nr. 3 wurde ein gelber Motorroller Marke MBK Yamaha Aerox mit dem Versicherungskennzeichen 327 JXJ gestohlen.

20.000 Euro mit Enkeltrick ergaunert

Eine Frau aus Bad Camberg erhielt am Montagnachmittag 04.07.11 einen Anruf von einer angeblichen Bekannten. Ihren Namen sagte sie nicht, sondern lenkte das Gespräch geschickt so, dass die Angerufene den Namen der Frau erwähnte, um die es sich hätte handeln können. Darauf ging die Anruferin natürlich sofort ein, gab sich jetzt als diese aus und schaffte es mit vielen Worten, die gutgläubige Dame am anderen Ende der Leitung zur dringenden Rettung aus einer kurzfristigen finanziellen Notlage zu überreden. Tatsächlich hob die ältere Frau etwa 20.000 EUR von ihrem Konto ab und übergab die große Summe Bargeld nach weiteren Anrufen der "Bekannten" an einen Boten, den sie speziell zur Abholung des Geldes geschickt hatte. Natürlich konnte sie nicht selbst kommen, denn dann wäre der Rentnerin vielleicht aufgefallen, dass es sich nicht um die ihr bekannte Frau handelt, für die sich die Unbekannte ausgab.

Diese Betrugsmasche, häufig auch als "Enkeltrick" beschrieben, kommt leider immer wieder bei älteren Menschen zum Einsatz. Die Täter zeigen bei ihrer Vorgehensweise keinerlei Skrupel und betrügen ihre Opfer nicht selten um die letzten Ersparnisse. Aus diesem Grund rät die Polizei immer wieder, dass Seniorinnen oder Senioren sich nicht zu finanziellen Hilfen für angebliche Verwandte oder Bekannte hinreißen lassen sollen, ohne sich vorher mit einer Person ihres tatsächlichen Vertrauens beraten zu haben. Spricht man mit seinen Kindern, jüngeren Verwandten, vertrauenswürdigen Nachbarn oder auch Bankangestellten über die angebliche Notlage, aus der geholfen werden soll, kann häufig schon mit einfachen Mitteln der beabsichtigte Betrug enttarnt werden. Natürlich steht auch die Polizei jederzeit bereit, in derart unsicheren Sachlagen zu beraten. Mit dem Anruf bei der Polizei ergibt sich umgekehrt auch die Möglichkeit, Ansätze zur Täterermittlung zu gewinnen, um derartigen Betrügern auch auf die Spur zu kommen. In diesem Fall erfolgte der Gang zur Polizei erst nach der Geldübergabe und zudem noch einen Tag später, weil sich bei dem Opfer bis dahin das "ungute Gefühl" immer stärker ausgebreitet hatte - leider zu recht und zu spät.

Geldbörse gestohlen

In einem Lebensmittelmarkt in der Limburger Straße in Bad Camberg wurde einer 77-jährigen Frau am Freitag, 01.07.2011, zwischen 09.30 Uhr und 10.00 Uhr die Geldbörse aus ihrer Einkaufstasche gestohlen. Die Tasche hatte sie im Einkaufswagen abgelegt und für einen kurzen Moment im Bereich der Obstauslage aus den Augen gelassen, als Unbekannte zugriffen haben müssen. In der schwarz-roten länglichen Ledergeldbörse befand sich Bargeld.

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