Vorsicht Falschgeld!

28. Oktober 2010
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Gauner versuchen derzeit hier im Kreis "Blüten" unter die Leute zu bringen! Unsere Polizei gibt Tipps, wie man Falschgeld erkennt.

Seit einigen Wochen erhält die Limburger Kriminalpolizei vermehrt Hinweise von Geschäftsinhabern, dass ihnen möglicherweise Falschgeld zur Bezahlung angeboten wurde.

Die Vorgehensweise ähnelt sich immer wieder: In kleineren Geschäften, Gärtnereien, Blumenläden, Apotheken oder Frisörgeschäften versuchen der oder die Täter Waren für wenige Euro zu kaufen und mit großen Scheinen zu bezahlen. Mindestens einmal ist auch eine falsche 100 Euro-Banknote beim Kauf eines Haargeels in einem Frisörgeschäft über die Theke gegangen. Nachdem die Täter verschwunden waren, stellte der Geschäftsinhaber fest, dass der Schein gefälscht war.

Die Polizei warnt: Der wichtigste Komplize vieler Geldbetrüger ist die Leichtgläubigkeit ihrer Opfer.

Und Opfer werden kann tatsächlich jeder. Deshalb ist es buchstäblich bare Münze wert, rechtzeitig seinen Blick zu schärfen. Denken Sie daran: Manche "Blüten" können Sie richtig teuer zu stehen kommen. Denn wenn Sie Falschgeld entgegennehmen und dies zu spät bemerken, haben Sie gleich den doppelten Schaden: Sie bekommen keine Entschädigung und machen sich - wenn Sie das Falschgeld weitergeben - überdies sogar noch strafbar.

Fühlen, Sehen, Kippen! Mit diesen Schritten lassen sich echte Banknoten erkennen.

Machen Sie sich mit den Echtheitsmerkmalen vertraut! Denn auch das kommende Weihnachtsgeschäft nutzen Betrüger um in der Hektik der Einkäufe ihr Falschgeld unters Volk zu bringen.

Einen "Blütentrainer" gibt es im Internet unter www.polizei-beratung.de.