Vorsicht beim Umgang mit Überweisungsbelegen

14. September 2010
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Nachdem es auch im Landkreis Limburg-Weilburg zu Betrugsfällen mit gefälschten Unterschriften auf Überweisungsträgern gekommen ist, rät die Polizei zur besonderen Vorsicht bei Überweisungen.

Ziel der Täter sind die Briefkästen der Banken und Sparkassen, aus denen sich eingeworfene Überweisungsträger mit geeigneten Hilfsmitteln wieder herausziehen lassen. Die darauf befindlichen Daten sowie die Unterschriften der Auftraggeber werden verwendet, um Blanko-Überweisungsvordrucke zugunsten eines eigenen Kontos zu fälschen. Ist der Betrug nicht auf Anhieb zu erkennen, wird der Geldtransfer ausgeführt. Das Empfängerkonto ist meist schon leer geräumt und aufgelöst, bevor das Opfer durch Kontoauszüge überhaupt etwas davon bemerkt.

Die Polizei rät im Umgang mit Überweisungen und anderen Schriftstücken, die Kontodaten beinhalten, diese persönlich bei der jeweiligen Geschäftsstelle des Geldinstituts einzureichen. Auch können alternative Überweisungsmöglichkeiten wie Selbstbedienungsterminals, Internetbanking oder auch das Telefon genutzt werden.

Unabhängig davon sollten grundsätzlich Kontoauszüge zeitnah überprüft werden, um unrechtmäßige Buchungsvorgänge schnell erkennen und umgehend auch das Kreditinstitut informieren zu können.

Lese-Tipp:

Eine sehr interessante Seite mit jeder Menge Tipps und Infos ist www.polizei-beratung.de.