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Keine Chance für Fahrraddiebe

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Wer die folgenden Tipps der Polizei beachtet, kann sich wirksam gegen Fahrraddiebstahl schützen und dazu beitragen, dass ein entwendeter, wieder aufgefundener oder sichergestellter Drahtesel seinem Besitzer schnell zugeordnet werden kann:

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik sind im Jahr 2010 im Landkreis Limburg-Weilburg 78 Fahrräder gestohlen worden. Über die Hälfte der Räder waren überhaupt nicht angeschlossen gewesen und wurden von den Langfingern einfach davon gefahren.

Aber auch die anderen Räder waren oft unzureichend mit einfachsten Schlössern an- oder abgeschlossen. An vielen teuren Freizeit- oder Sportfahrrädern (manche im Wert von mehreren tausend Euro) finden sich immer wieder Spiralkabelschlösser aus dem Billigpreissegment. Diese reichen zur Sicherung nicht aus! Nicht nur ein gutes Schloss erschwert den Diebstahl, das Rad muss auch an einen festen Gegenstand angeschlossen werden.

Kommt es trotzdem zum Diebstahl, benötigt die Polizei alle verfügbaren Kennzeichen, mit denen sich ihr Fahrrad zweifelsfrei identifizieren lässt: die individuelle Rahmennummer sowie die Marke und Typ Ihres Fahrrades.

Darüber hinaus kann auch eine individuelle Kennzeichnung, eine Codierung, in den Rahmen eingefräst werden. Die Fundämter und Polizeidienststellen können diese Codierung entschlüsseln und somit den Eigentümer ermitteln.

Die wichtigsten Tipps für Radfahrer hat die Polizei in ihrem Faltblatt "Guter Rat ist nicht teuer. Und der Verlust Ihres Rades?" zusammengestellt. Unter anderem empfiehlt sie:

  • Schließen Sie Rad und Rahmen Ihres Fahrrads stets an einem festen Gegenstand an, auch in Fahrradabstellräumen. Geeignet sind ausschließlich besonders massive Stahlketten, Bügel- oder Panzerkabelschlösser.
  • Füllen Sie Ihren Fahrradpass sorgfältig aus und verwahren Sie ihn sicher in Ihren persönlichen Unterlagen. Der Fahrradpass mit eingetragener Rahmennummer hilft, gestohlene Räder zweifelsfrei zu identifizieren, den Täter zu überführen und den rechtmäßigen Eigentümer ausfindig zu machen.
  • Bringen Sie gut sichtbar den Aufkleber "Finger weg - Mein Rad ist codiert!" an. Dies schreckt mögliche Fahrraddiebe ab, indem es signalisiert: Der Eigentümer hat für eine polizeiliche Sachfahndung vorgesorgt.
  • Lassen Sie Ihr Fahrrad von Fachleuten codieren oder auf andere Weise dauerhaft individuell kennzeichnen. Am besten eignet sich dazu eine eingravierte Nummer, die nur schwer entfernt und notfalls auch mit Hilfe der Kriminaltechnik wieder sichtbar gemacht werden kann.

Die Polizeidirektion Limburg-Weilburg bietet immer wieder kostenlose Codiermöglichkeiten für Fahrräder an, zB bei Großveranstaltungen wie die "Radrundtour, Ems-/Wörsbachtal" oder die Aktion "autofreies Weiltal". Bringen Sie zur Codierung einen Ausweis und/oder einen Eigentumsnachweis für das Rad mit.

Das Faltblatt "Guter Rat ist nicht teuer. Und der Verlust Ihres Rades?" mit Fahrradpass sowie der Aufkleber "Finger weg - Mein Rad ist codiert!" sind kostenlos bei jeder Polizeidienststelle erhältlich. Alle Medien können zudem im Internet heruntergeladen werden. www.polizei-beratung.de.

Plakat - Stopp dem Diebstahl von Fahhrädern