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Verkehrssicherheit im Winter

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Für Kinder eine Freude, für Autofahrer eine Herausforderung: Schnee und Eis stellen im Winter hohe Anforderungen an die Funktionstüchtigkeit von Fahrzeugen. Denn neben rutschigen Straßenoberflächen kann auch die Kälte die sichere Fahrt mit dem Auto beeinträchtigen. Insbesondere die Reifen und die Batterie sind hiervon betroffen. Daher ist gerade während der kalten Jahreszeit eine regelmäßige Kontrolle und Instandhaltung des eigenen Pkw immens wichtig.

Hochwertige Winterreifen nutzen

Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen ohne Winterreifen unterwegs ist, riskiert neben einer gefährlichen Rutschpartie auch ein Bußgeld von 40 Euro und einen Strafpunkt im Flensburger Verkehrszentralregister. Zwar sind die Winterpneus laut StVO nur für Eis, Schnee, Schneematsch und Reifglätte vorgeschrieben, trotzdem sollten Autofahrer auch bei Trockenheit im Winter stets ausgewiesene Winterprofile nutzen. Denn deren weiche Materialzusammensetzung ist speziell auf den Einsatz bei kalten Temperaturen ausgelegt. Sommerreifen dagegen sind bei Kälte zu hart, um genügend Grip und ein sicheres Bremsverhalten zu gewährleisten.

Nicht alle Winterreifen bieten jedoch eine zuverlässige Qualität. So fallen alljährlich in den einschlägigen Tests von ADAC, Stiftung Warentest und GTÜ zahlreiche Produkte aufgrund ihrer schlechten Eigenschaften auf Schnee und Nässe durch. Daher ist es empfehlenswert, vor dem Kauf neuer Reifen die großen Prüfberichte zu lesen. Denn neben den zumeist recht teuren Modellen der Premiumhersteller (Michelin, Continental, Pirelli, Goodyear, Bridgestone), die regelmäßig die vorderen Plätze belegen, konnten in den letztjährigen Tests auch günstige Reifenmodelle von Ceat, Apollo, Kleber und anderen Budgetanbietern überzeugen.

Batterie schonen

Bei Minustemperaturen verlangsamen sich die chemischen Prozesse innerhalb der Autobatterie. Zudem sorgen die höheren Reibungswiderstände, die beim Kaltstart im Motor auftreten, für einen höheren Energiebedarf. Die Batterie ist dadurch viel schneller in ihrer Kapazität erschöpft als während der warmen Jahreszeit. Um einem Kollaps der Batterie vorzubeugen, sollte daher im Winter auf überflüssige Stromverbraucher (vor allem beim Anlassen des Fahrzeugs) verzichtet werden. Zudem ist es ratsam, bisweilen die Batterie mit einem externen Ladegerät zu laden. Das verlängert die Lebensdauer und erhöht die Leistung.

Regelmäßige Kontrollen

Neben einer regelmäßigen Kontrolle der Flüssigkeitsstände (Motoröl, Scheibenwischwasser, Kühlwasser) sollte auch darauf geachtet werden, dass alle Flüssigkeiten frostsicher sind. Im Fall des Motoröls ist die Viskositätsklasse entscheidend, bei Kühl- und Scheibenwischwasser sorgen Frostschutzmittel für die Wintertauglichkeit. Zudem sollten Autofahrer regelmäßig den Reifenluftdruck anpassen. Denn ein zu geringer Reifendruck schadet einerseits den Reifen und erhöht andererseits den Spritverbrauch.

Nutzungsverhalten

Wichtigstes Kriterium für die Verkehrssicherheit im Winter ist jedoch das Nutzungsverhalten. So sollte das Auto vor einer Fahrt unbedingt restlos von Eis und Schnee befreit werden. Wer darüber hinaus bei Straßenglätte den Fuß vom Gas nimmt, kommt auch bei winterlichen Straßenverhältnissen sicher ans Ziel.

Mit freundlicher Genehmigung des Automagazins von www.toroleo.de.

ein zugeschneites rotes Auto

 

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