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Stadtmauer-Rundgang

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"Machet eine Stat zu Camberg" - Erich Grzesista führt entlang geschichtsträchtiger Stationen durch die Altstadt.

Erich Grzesista beim Stadtmauer-Rundgang

Schon immer war der Schutz gegen feindliche Überfälle ein wichtiges Thema für die Bürger der Stadt. Im Mittelalter war Camberg von einer mächtigen Stadtmauer umgeben. Durchlass gewährten stark befestigte Tore, deren Türme gleichzeitig auch Aussichtstürme waren. Der besseren Übersicht und der leichteren Verteidigung wegen, gab es entlang der Stadtmauer befestigte Wehrtürme, von denen einige noch gut erhalten sind.

Der mächtigste Turm und gleichzeitig Torturm des östlichen Stadttors ist der Obertorturm. Von der Türmerwohnung aus hat man eine wunderbare Aussicht über die Stadt und weit ins Umland. Während der Öffnungszeiten des Stadt- und Turmmuseums, das heutzutage dort beheimatet ist, kann man den Turm besteigen und sich selbst davon ein Bild machen. Einen ersten Eindruck können die im Stadtbummel enthaltenen Fotos geben.

Der Untertorturm ist nur über das daran angebaute Haus zugänglich und daher nur gelegentlich zu bestimmten Anlässen für Besucher geöffet.

Erich Grzesista führt monatlich durch die Altstadt und weiß neben Fakten und Zahlen auch Interessantes aus dem Leben im Mittelalter und von der Bedeutung der Stadtmauer zu berichten. Treffpunkt zu diesem informativen Rundgang um die mittelalterliche Stadtbefestigung ist am Bürgerhaus "Kurhaus Bad Camberg". Die Teilnahme ist kostenfrei, die Termine findet man im Veranstaltungskalender.

ein gut erhaltener halbrunder Wachturm der Camberger Stadtmauer
Befestigungsturm ohne Durchgang, erbaut zwischen 1365 und 1380,
im Volksmund "Zacharese-Diehls-Turm" genannt