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Essigfabrik Bad Camberg

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Presseinfos

Diese Texte und Fotos können Sie für Ihre Berichterstattung über die Initiative "Alte Essigfabrik Bad Camberg" honorarfrei verwenden. Für eine anderweitige Nutzung stellen wir gerne den Kontakt zum jeweiligen Urheber her. Quellenangabe ist nicht erforderlich. Bei Veröffentlichungen an uns nicht bekannter Stelle, freuen wir uns über eine kurze Mitteilung.

Bitte verwenden Sie die Internetadresse "www.essigfabrik.bad-camberg.info", die auch bei einem künftigen Umzug auf eine eigene Website gültig bleibt.





28.06.2012
Bericht zum einjährigen Jubiläum

1 Jahr Initiative Essigfabrik - Rückblick und Ausblick

Interessierte und Engagierte der Initiative Essigfabrik haben sich im Projektraum 13 in der Pfarrgasse zum einjährigen Jubiläum getroffen. In angenehmer Atmosphäre stellte Johannes Gerstenberg einen Rückblick auf ein Jahr Engagement vor. Danach wurden die Ergebnisse reflektiert und die Erwartungen für die Zukunft sowie das weitere Vorgehen besprochen.

Vor gut einem Jahr wurden in der Alten Essigfabrik in der Bahnhofstraße erstmals Architekturentwürfe und Nutzungskonzepte für ein Kunst- und Kulturzentrum ausgestellt. Eine große Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger hatte sich in den sanierungsbedürftigen Räumen getroffen und an Ideen und Konzepten für die Umnutzung gearbeitet. Von vielen Seiten gab es Unterstützung und wohlwollendes Interesse.

Die Initiative hat es bisher nicht geschafft, den hohen Kaufpreis für das Gebäude aufzubringen. Zwischennutzung für kulturelle Veranstaltungen, Spendensammlung und eigenständige Sanierungsarbeiten konnten nicht realisiert werden, weil der Eigentümer das Gebäude aus Haftungsgründen nicht zur Verfügung stellt. Auch deshalb ist viel der anfänglichen Euphorie und Tatenkraft gewichen.

Dennoch hat die Initiative bereits viele interessante Menschen zusammengebracht und für eine innovative Stadtentwicklung motiviert. Es ist deutlich geworden, dass es in Bad Camberg einen starken Wunsch nach Entwicklung eines offenen, lebendigen und gemeinschaftlichen Kulturprojekts gibt. Die Initiative Essigfabrik bietet hierfür als "Idee Essigfabrik" unabhängig von dem Gebäude eine Plattform. Aus dem anfänglichen Architekturkonzept hat sich ein Ansatz partizipativer Stadtentwicklung herauskristallisiert, der auch andere leer stehende Gebäude nutzen kann.

Es wird vorerst keine regelmäßigen offenen Treffen geben, jedoch sucht die Gruppe weiterhin nach Finanzierungsmöglichkeiten und unterstützt kulturelle Veranstaltungen an Ausweichorten. Genau wie vor einem Jahr stellt sich die Frage: wie geht es weiter mit der Alten Essigfabrik?

Neuigkeiten, weitere Informationen und Kontaktdaten sind auf der Internetseite www.essigfabrik.bad-camberg.info zu finden.





04.06.2012
Treffen der Initiative Essigfabrik

1 Jahr Initiative Essigfabrik - Rückblick und Ausblick

Das nächste offene Treffen der Initiative Essigfabrik für ein Kunst- und Kulturzentrum in Bad Camberg findet am Freitag, dem 22.06. um 18:30 Uhr im Projektraum 13, in der Pfarrgasse 13 Bad Camberg statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Zum Thema "1 Jahr Initiative Essigfabrik - Rückblick und Ausblick" wird es eine kleine Präsentation und anschließend eine offene Diskussionsrunde geben.

Vor gut einem Jahr wurden in der Alten Essigfabrik in der Bahnhofstraße erstmals Architekturentwürfe und Nutzungskonzepte für ein Kunst- und Kulturzentrum ausgestellt. Eine große Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger hat sich in den sanierungsbedürftigen, aber aufregenden Räumen getroffen und an Ideen und Konzepten für die Umnutzung gearbeitet. Von vielen Seiten gab es Unterstützung und wohlwollendes Interesse. Das Gebäude steht weiterhin zum Verkauf und ist solange aus Haftungsgründen nicht für öffentliche Veranstaltungen zugänglich. Die Initiative Essigfabrik sucht nach Finanzierungsmöglichkeiten oder einem Käufer und engagiert sich für kulturelle Veranstaltungen an Ausweichorten.

Das Jubiläum ist auch ein Grund zum Feiern. Es gibt Getränke, Imbiss und Informationsmaterial gegen Spende. Es wird sicher ein schöner und interessanter Abend!

Aktuelles ist immer auch auf der Internetseite www.essigfabrik.bad-camberg.info zu finden. Für Anregungen und Rückfragen wenden Sie sich gerne an Johannes Gerstenberg, Tel.: 06434/9308047 oder per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.





26.10.2011
Exklusiver Besichtigungstermin Kino Bayrischer Hof Bad Camberg

Am Samstag dem 12.11.2011 veranstaltet die Initiative Essigfabrik eine exklusive Ortsbegehung des Alten Kinos "Bayrischer Hof", Strackgasse 1 Bad Camberg. Treffpunkt ist vor dem Gebäude um 10:30 Uhr Uhr. Eine Anmeldung bis zum 09.11. bei Johannes Gerstenberg per E-Mail oder unter Tel. 06434/9308047 ist zwingend erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 5&Euro; pro Person.

Achtung: das Gebäude ist baufällig. Bitte festes Schuhwerk und ggf. Taschenlampe mitbringen. Es kann keinerlei Haftung für Personenschäden übernommen werden.

Für außergewöhnliche Veranstaltungsorte engagiert sich die Initiative für ein Kunst- und Kulturzentrum Bad Camberg, Infos unter www.essigfabrik.bad-camberg.info

Foto Bayrischer Hof über Eck fotografiert
Bayrischer Hof Bild 1

Foto Bayrischer Hof Eingangstür
Bayrischer Hof Bild 2





12.09.2011
Literarischer Steckbrief für Georg Büchner

Zum Tag des offenen Denkmals fand am Sonntag den 11.09. in der Freiherr-von-Schütz Schule das Lesekonzert "Achtung! - gesucht wird Georg Büchner, ein Literarischer Steckbrief zu Ehren eines Staatsverräters von 1834" statt.

Eine Reihe von Bad Camberger Gebäuden war zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals zum Thema "Romantik, Realismus, Revolution - das 19. Jahrhundert" geöffnet. Es gab zahlreiche Führungen und Veranstaltungen, organisiert von der Stadt in Zusammenarbeit mit Vereinen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Passend zum Thema 19. Jahrhundert und Industrialisierung wollte die Initiative für ein Kunst- und Kulturzentrum die Alte Essigfabrik für Veranstaltungen und Ausstellungen öffnen. Doch aus Haftungsgründen stellt der Eigentümer das Gebäude nicht zur Verfügung.

Glücklicherweise konnte die Aula der Freiherr-von-Schütz Schule als geeigneter Ausweichort gefunden werden. Lilli Schwethelm und Georg Crostewitz überzeugten mit ihrer musikalisch gestalteten Lesung, einem Taumel durch das Werk des berühmten Vormärzdichters. Die Begegnungen mit Woyzeck, Danton und dem verzweifelten Lenz zeichneten ein vages Bild der Poesie und der politischen Wut Georg Büchners über die Verhältnisse in Deutschland und Hessen zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Grenzenlose Wut, hintergründiger Witz, Melancholie, Verzweiflung und Liebe waren nur einige der berauschenden Zutaten in dem revolutionären Literaturgebräu: König Peter von Popo kann sich leider nicht an sein Volk erinnern... Prinz Leonce langweilt sich fürchterlich... Der Hessische Landbote rast: Friede den Hütten, Krieg den Palästen!

Für weitere außergewöhnliche Veranstaltungen engagiert sich die Initiative für ein Kunst- und Kulturzentrum Bad Camberg, Infos unter www.essigfabrik.bad-camberg.info

Essigfabrik Bad Camberg - Foto Mimikri

Essigfabrik Bad Camberg - Foto Mimikri

Essigfabrik Bad Camberg - Foto Mimikri

Essigfabrik Bad Camberg - Foto Mimikri





02.09.2011
Keine Veranstaltungen in der Alten Essigfabrik Bad Camberg

Aufgrund von Haftungsfragen stellt der Eigentümer die Alte Essigfabrik nicht mehr für Öffentliche Veranstaltungen zur Verfügung. Weil Zwischenlösungen bis zum Kauf für Ihn nicht in Frage kommen wird die Gruppe "Initiative Essigfabrik" nun verstärkt nach Alternativobjekten für die Realisierung ihrer Vorhaben suchen.

Die "Initiative Essigfabrik" ist aus einer Architekturausstellung im März 2011 in der Alten Essigfabrik hervorgegangen. Schon jetzt beteiligt sich eine Gruppe engagierter Bad Camberger/Innen an der inhaltlichen Ausgestaltung und den Vorbereitungen für die Realisierung eines Kunst- und Kulturzentrums für Bad Camberg und die Region. Dabei spielen Veranstaltungen eine wichtige Rolle. Für Bürgerinnen und Bürger, Anwohner, Kulturschaffende und Förderer ist es wichtig, Leben in das leerstehende Gebäude zu bekommen und das Projekt an die Öffentlichkeit zu tragen und zu diskutieren.

Vor allem wegen der großen kulturellen Nachfrage und des Engagements bei bereits vorbereiteten Veranstaltungen wie dem Tag des offenen Denkmals ist die Position des Eigentümers ernüchternd. Er hat Bedenken bezüglich der Haftung auf dem Gelände und wartet darauf, dass das Gebäude gekauft wird. Dies ist aber zum jetzigen Zeitpunkt ungewiss. Deshalb wird die Gruppe der Engagierten nun verstärkt auch nach Alternativen und Ausweichobjekten zur Zwischennutzung suchen.

In regelmäßigen offenen Treffen der "Initiative Essigfabrik" werden aktuelle Themen und Aufgabenbereiche sowie das gemeinsame weitere Vorgehen besprochen. In einem partizipativen Planungsprozess wird ein konkretes Nutzungs- und Finanzierungskonzept erarbeitet und die Realisierung vorangetrieben. Dabei hat sich gezeigt, wie viel Bedarf an Räumen für die gemeinsame kulturelle Entfaltung sowie zum mitmachen und mitgestalten es gibt. Es ist für Interessierte möglich, sich an dem Projekt zu beteiligen. Junge Aktivisten sind auch ausdrücklich erwünscht!

Kontakt:
Johannes Gerstenberg
Tel.: 06434/9308047
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.essigfabrik.bad-camberg.info





26.08.2011
"Achtung! - Gesucht wird Georg Büchner"

Literarischer Steckbrief zu Ehren eines Staatsverräters von 1834, Lesung und Rezitation - Lilli Schwethelm, Gitarre - Georg Crostewitz am 11.09.2011 um 17.00 Uhr in der Aula der Freiherr-von-Schütz Schule Bad Camberg, Frankfurter Str 15-19. Eine Veranstaltung der Stadt Bad Camberg zum Tag des offenen Denkmals.

König Peter von Popo kann sich leider nicht an sein Volk erinnern... Prinz Leonce langweilt sich fürchterlich... Der Hessische Landbote rast! Im Taumel durch das Werk des berühmten Vormärzdichters zeichnen die Begegnungen mit Woyzeck, Danton und dem verzweifelten Lenz ein vages Bild der Poesie und der politischen Wut Georg Büchners, bei der auch Heinrich Heine und Hoffmann von Fallersleben zu Wort kommen. Grenzenlose Wut, hintergründiger Witz, Melancholie, Verzweiflung und Liebe sind nur einige der berauschenden Zutaten in dem revolutionären Literaturgebräu.

Lilli Schwethelm und Georg Crostewitz sind mit ihren musikalisch gestalteten Lesungen ein seit Jahren eingespieltes Team, das immer wieder für Überraschungen sorgt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.essigfabrik.bad-camberg.info und www.mimikri.de

Essigfabrik Bad Camberg - Pressefoto Mimikri





16.06.2011
2. Projektgruppentreffen der Initiative für die Umnutzung der Alten Essigfabrik Bad Camberg zu einem Kunst- und Kulturzentrum

Bei einem Treffen mit allen Interessierten am Mittwoch den 15. Juni in der Alten Essigfabrik ist das gemeinsame weitere Vorgehen mit dem Projekt zur Umnutzung der Alten Essigfabrik besprochen worden.

Nach der Ausstellung zweier Architekturentwürfe zum Thema "Kunst- und Kulturzentrum Alte Essigfabrik Bad Camberg", einem ersten Treffen und zahlreichen Einzelgesprächen haben sich nun alle Interessierten zur Besprechung des weiteren gemeinsamen Vorgehens getroffen.

Es ging bei dem Treffen um ein stimmiges grobes Nutzungskonzept als Grundlage für die weitere Planung und die Organisation von Trägerschaft und Finanzierung.

Seit einiger Zeit steht das Gebäude leer und zum Verkauf. Durch das im Dach eintretende Wasser wird es derzeit zunehmend beschädigt. Viele Bad Camberger freuen sich, wenn endlich wieder Leben in das leerstehende Gebäude kommt und möchten auch daran mit wirken. Die Gruppe versucht, die Interessen der lokalen Akteure aus dem Bereich Kultur zu bündeln und zu organisieren.

Das nächste Treffen wird in etwa acht Wochen stattfinden, für den Herbst sind Veranstaltungen im Rahmen des bundesweiten Tags des offenen Denkmals geplant.

Es ist für Interessierte möglich, sich an dem Projekt zu beteiligen. Junge Aktivisten sind auch ausdrücklich erwünscht! Kulturelle Zwischennutzungen des leerstehenden Gebäudes sind denkbar.

Kontakt:
Johannes Gerstenberg
Tel.: 06434/9308047
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.essigfabrik.bad-camberg.info

Essigfabrik Bad Camberg - die Teilnehmer sitzen rund um den Tisch
Die Teilnehmer

Essigfabrik Bad Camberg - die Nutzungsideen auf Zetteln an der Pinwand
Nutzungsideen





23.05.2011
Projektgruppentreffen der Initiative für die Umnutzung der Alten Essigfabrik Bad Camberg zu einem Kunst- und Kulturzentrum

Bei einem Treffen mit allen Interessierten am Donnerstag, den 19. Mai in der Alten Essigfabrik ist das gemeinsame weitere Vorgehen mit dem Projekt zur Umnutzung der Alten Essigfabrik besprochen worden.

Nach ersten Kontakten während der Ausstellung zweier Architekturentwürfe zum Thema "Kunst- und Kulturzentrum Alte Essigfabrik Bad Camberg" haben sich nun alle Interessierten zur Besprechung des weiteren gemeinsamen Vorgehens getroffen. Es gibt ein großes Interesse an dem kulturhistorisch bedeutsamen Gebäude und an den denkbaren, vielfältigen sozialen und kulturellen Nutzungsmöglichkeiten. Viele Bad Camberger freuen sich, wenn endlich wieder Leben in das leerstehende Gebäude kommt und möchten auch daran mitwirken.

Es ging bei dem Treffen sowohl um die Möglichkeiten kurzfristiger Zwischennutzungen wie dem Tag des offenen Denkmals als auch um mittel- und längerfristige Perspektiven zur Organisation von Nutzer/innen, einer Trägerstruktur und der Finanzierung von Grundstückserwerb und Baumaßnahmen. Anwesend waren Interessierte Bürger, Planer, Kulturschaffende und Mitglieder des Magistrats der Stadt Bad Camberg. Joachim Lölhöffel vom Wohnbund Frankfurt, eingeladener Experte für die Organisation gemeinsamer Planungsprozesse schätzte die Gruppe als selbstständig und kompetent ein.

Zum nächsten Treffen in etwa vier Wochen soll ein grobes stimmiges Nutzungskonzept als inhaltliches Rahmenprogramm für die Essigfabrik erarbeitet werden. Außerdem werden weitere beispielhafte Projekte vorgestellt. Es ist für alle Interessierten jederzeit möglich, sich an dem Projekt zu beteiligen. Junge Aktivisten sind auch ausdrücklich erwünscht! Kulturelle Zwischennutzungen des leerstehenden Gebäudes sind denkbar.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Johannes Gerstenberg unter Tel.: 06434/9308047 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Essigfabrik Bad Camberg - die Teilnehmer sitzen rund um den Tisch





18.04.2011
Wie geht es mit der Alten Essigfabrik weiter?
Projektgruppentreffen "Initiative Essigfabrik"

Bei einem Treffen mit allen Interessierten am Donnerstag, den 19. Mai um 18:00 Uhr in der Alten Essigfabrik, Bahnhofstraße 50, soll das gemeinsame weitere Vorgehen mit dem Projekt zur Umnutzung der Alten Essigfabrik besprochen werden.

Nach der positiven Resonanz auf die Ausstellung zweier Architekturentwürfe zum Thema "Kunst- und Kulturzentrum Alte Essigfabrik Bad Camberg" treffen sich nun alle Interessierten zur Besprechung des weiteren gemeinsamen Vorgehens. Im März wurden erstmals Ideen zur Sanierung vorgestellt und städtische Beteiligte und eventuelle Nutzer zusammengebracht. Die vielen Besucher zeigten das große Interesse der Bad Camberger an dem kulturhistorisch bedeutsamen Gebäude und an den denkbaren, vielfältigen sozialen und kulturellen Nutzungsmöglichkeiten. Viele Bad Camberger würden sich freuen, wenn endlich wieder Leben in das leerstehende Gebäude käme und haben großes Interesse, daran mitzuwirken.

Bei dem Treffen geht es sowohl um kurzfristige Zwischennutzungen als auch um mittel- und längerfristige Perspektiven zur Organisation von Nutzern, einer Trägerstruktur und der Finanzierung von Grundstückserwerb und Baumaßnahmen. Dazu werden Experten aus dem Bereich Projektentwicklung und Betrieb soziokultureller Einrichtungen beraten und von ihren Erfahrungen mit vergleichbaren Projekten erzählen.

Am Donnerstag den 19. Mai um 18:00 Uhr sind alle herzlich eingeladen, sich an der Gestaltung des Abends zu beteiligen und auch Inhalte oder eine Kleinigkeit zu Essen oder Trinken beizutragen.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Johannes Gerstenberg unter Tel.: 06434/9308047 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Das sanierungsbedürftige Gebäude ist nicht rollstuhlgerecht- und nur auf eigene Gefahr zu betreten.

Essigfabrik Bad Camberg - Modell der bestehenden Gebäude





22.03.2011
Was passiert mit der Alten Essigfabrik?
Eine Architekturausstellung als Auftakt

Mit einer Architekturausstellung ist die Alte Essigfabrik wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit geholt worden.

Vom 17.3. bis zum 20.3. wurden in der Alten Essigfabrik zwei Architekturentwürfe zur Umnutzung des leerstehenden Gebäudes präsentiert. Die vielen Besucher bei der Eröffnung und an den darauffolgenden Tagen zeigten das große Interesse der Bad Camberger an dem kulturhistorisch bedeutsamen Gebäude und an den denkbaren, vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten.

Die Veranstaltung wurde von dem Architekturstudenten Johannes Gerstenberg organisiert, der vor kurzem nach Bad Camberg gezogen ist. Eingeladen waren interessierte Bürger, Vereine, Architekten, Magistrat und Ausschüsse der Stadt Bad Camberg. Es wurden Ideen zur Sanierung vorgestellt und städtische Beteiligte und eventuelle Nutzer zusammengebracht.

Präsentiert wurden zwei Architektur-Bachelorarbeiten, die Prof. Klaus Sill an der HafenCity Universität Hamburg betreut hat. In den Arbeiten beschäftigen sich die Studierenden mit der städtebaulichen Situation und der historischen Bausubstanz. Das Gebäudeensemble mit Wohnhaus, Produktionshalle und Anbauten hat eine herausragende Bedeutung als Zeugnis bürgerlicher Unternehmerkultur der Gründerzeit in Bad Camberg. Gegenüber des Bahnhofs markiert es als "Tor zur Stadt" den Beginn der seit 1880 erweiterten Kernstadt. In den Entwürfen wurden Sanierungs- und Umbaukonzepte erarbeitet, die eine Nutzung des Gebäudeensembles als Kunst- und Kulturzentrum und für Gastronomie vorsehen. Nutzer, Betreiber oder Mieter könnten mehrere Vereine oder (Lehr-) Einrichtungen aus den Bereichen Theater, Musik und Kunst sein. Die Institution könnte somit auch eine Bereicherung für Jugendliche und junge Erwachsene in Bad Camberg sein.

Die Resonanz war sehr positiv. Viele Bad Camberger kennen das Gebäude seit ihrer Kindheit und freuen sich, dass dort endlich wieder etwas passiert. Oft hörte man in den Tagen sagen: "Hier haben wir früher immer Essig geholt", "Da sieht man im Stadtmodell unser Elternhaus", "...gut dass hier endlich mal etwas passiert" und auch "wer soll das bezahlen...?".

In etwa sechs Wochen soll ein Projektgruppentreffen in der Alten Essigfabrik stattfinden, auf dem Nutzungs- und Finanzierungskonzepte erarbeitet werden. Dazu werden Experten aus den Bereichen Bau, Sanierung und Steuerung soziokultureller Projekte sowie Gründer und Betreiber von Kultureinrichtungen eingeladen um ihre Erfahrungen beizutragen.

Essigfabrik Bad Camberg - die Besucher betrachten Fotos und Pläne an den Pinwänden





28.02.2011
Studentische Architekturentwürfe für die Umnutzung der alten Essigfabrik Bad Camberg

"Kunst- und Kulturzentrum Alte Essigfabrik Bad Camberg" ist der Titel zweier Architektur- Bachelorabschlussarbeiten die sich mit dem leerstehenden Gebäudeensemble schräg gegenüber des Bad Camberger Bahnhofs beschäftigen. Sie zeigen mögliche Nutzungskonzepte und Entwürfe zur Umgestaltung des Bestands auf. So sollen die Backsteinbauten aus dem 19. Jahrhundert zeitgemäß umgeformt werden und ihre historischen Qualitäten neu entfalten. Die Arbeiten von Lilian Adelheid Schwarz und Johannes Gerstenberg wurden im Wintersemester 2010/2011 an der HafenCity Universität Hamburg von Prof. Klaus Sill und Juan Hidalgo betreut.

Nach der Präsentation vor kurzem in Hamburg werden die Pläne und Modelle jetzt auch in Bad Camberg, im "Großen Saal" der Alten Essigfabrik Bahnhofstraße 55, ausgestellt. Zur Vernissage am Donnerstag dem 17. März 2011 ab 18 Uhr und zur Ausstellung an den darauffolgenden Tagen (Freitag 18. März bis Sonntag 20. März) jeweils von 11 bis 19 Uhr ist die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, das sanierungsbedürftige Gebäude ist jedoch nicht rollstuhlgerecht und nur auf eigene Gefahr zu betreten.

Nach der Vorstellung der Arbeiten geht es um die Frage, wer sich in Bad Camberg für ein (Jugend-) Kunst- und Kulturzentrum engagieren möchte und wie dieses programmatisch ausgestaltet werden könnte. Es können Perspektiven für eine Projektentwicklung im Sinne lokaler Nutzer/Innengruppen erörtert werden. Die Ausstellung soll einen Prozess in dem Gebäude initiieren und einen positiven Beitrag für die soziale- und kulturelle Stadtentwicklung Bad Cambergs leisten.

Essigfabrik Bad Camberg - Fotomontage Tänzer in der Fabrikhalle





23.11.2010
Kreativer Umgang mit Leerstand
Konzepte zur Umnutzung der alten Essigfabrik, Bahnhofstraße Bad Camberg

Im Wintersemester 2010/2011 wird sich eine Gruppe von Architekturstudierenden der HafenCity Universität Hamburg im Rahmen ihrer Bachelorabschlussarbeiten mit der alten, leerstehenden Essigfabrik in der Bahnhofstraße Bad Camberg beschäftigen.

Das Thema wurde von dem Studenten Johannes Gerstenberg vorgeschlagen, der vor kurzem nach Bad Camberg gezogen ist. Nächste Woche wird in Hamburg die genaue Aufgabenstellung vom betreuenden Professor Klaus Sill vorgestellt. Im Februar werden die Entwürfe und Nutzungskonzepte hier in Bad Camberg ausgestellt. Die Ideen sollen einen konstruktiven und kreativen Beitrag zur Stadtentwicklung Bad Cambergs leisten und eventuell Impulse für eine Projektentwicklung geben.

Kontakt:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel.: 06434/9308047

Essigfabrik Bad Camberg - Foto von Fabrik-Gebäude und Anbau