Hinweise und weiterführende Links

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"Stolpersteine Bad Camberg" bei facebook

Die Facebook-Seite der "Initiativgruppe Stolpersteine" findet man unter www.facebook.com/Stolpersteine.Bad.Camberg.

Gunter Demnig und sein Projekt "Stolpersteine"

Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Inzwischen liegen STOLPERSTEINE in über 500 Orten Deutschlands und in mehreren Ländern Europas.
www.stolpersteine.eu.

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Limburg e. V.

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit beschäftigt sich nicht direkt mit dem Christentum oder dem Judentum, sondern mit der Entwicklung eines neuen Verständnisses zwischen beiden Gemeinschaften. Auf der Website der Gesellschaft findet man neben interessanten Informationen aus unserer Region auch viele Links zu weiteren themenverwandten Seiten.
www.cjz-limburg.de.

Alemannia Judaica

Die "Alemannia Judaica" beschreibt sich selbst als "Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum". Es gibt dort jedoch auch Informationen zu Bad Camberg auf den Unterseiten "Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde und der Synagoge in Bad Camberg" und "Jüdische Friedhöfe in Bad Camberg".

Irma Fleischer, geb. May, Tochter von Hedwig und Moritz May

"Im November 1913 wird im hessischen Camberg/Taunus Hochzeit gefeiert. Irma May geht eine "Liebesheirat" mit Julius Fleischer aus Göppingen ein, keine Selbstverständlichkeit in bürgerlichen Kreisen dieser Zeit. Irmas Vater Moritz ist der Inhaber eines Metallwaren-Großhandels und in seinem Beruf sehr erfolgreich. In Irmas Elternhaus - sie ist das einzige Kind von Hedwig und Moritz May - wird eine jüdische Kultur gepflegt, die sich auch dem Wohlleben und der Kunst nicht verschließt." - so beginnt der Beitrag, der das Leben von Irma und Julius Fleischer schildert.

Am 28. November 1941 wurden Irma, Julius und ihr Sohn Richard Fleischer nach Riga deportiert. Die Kinder Doris, Susanne und Arnold Fleischer konnten rechtzeitig nach England entkommen. Im Lager Jungfernhof stirbt Julius Fleischer am 26. Februar 1942 elend an den Folgen von Erfrierungen. Genau einen Monat später wird Irma Fleischer ermordet, wahrscheinlich durch Erschießen. Richard Fleischer, zum Zeitpunkt der Einlieferung 14 Jahre alt, überlebt die Torturen mehrerer Arbeitslager. Seine Leidensgeschichte hat er 1945 in einem Brief festgehalten.

Den vollständigen Beitrag und den Brief von Richard Fleischer findet man auf der Website "Stolperstein Initiative Göppingen" unter www.stolpersteine-gp.de/?page_id=197.